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09.09.2011

von ursula

Heizungsauswahl für den Neubau

Das Problem ist altbekannt. Beim Bau eines Hauses hat man sehr klare Vorstellungen von Größe, Stil und Anzahl der Zimmer. Allerdings zum Typ der Heizung weiß man meistens noch nicht sehr viel. Es ist eine schwierige Entscheidung. heizung Das Resultat dieser Entscheidung begleitet nämlich einen jeden Tag. Je nach Technik und Typ 25 bis 30 Jahre, oder sogar ein Leben lang. Der Einbau der Ölheizungen geht in den letzten Jahren stark zurück. Die goldene Zeit der Ölheizung ist vorbei. Bei den derzeitigen Heizölpreisen kann man das gut nachvollziehen. Allerdings werden die Anlagen immer billiger und effizienter. In Verbindung mit einem Pufferspeicher können solche Heizungen trotzdem einen sehr guten Wirkungsgrad erzielen. Wärmepumpen hingegen werden immer beliebter zum Heizen eines Hauses Verwendet. Das Grundprinzip ähnelt einem Kühlschrank, nur umgekehrt. Bei diesem Prozess holt man sich die Wärme ins Innere. Dadurch wird es außen (kaum merklich) kälter. Wärmepumpen werden nach sogenannten Leistungszahlen beurteilt. Dies gibt das Verhältnis zwischen aufgewandter Energie (in Form von Strom für den Kompressor) zur gewonnenen Energie dar. Die aktuellen Leistungszahlen liegen im Bereich von 3,5 bis 4,5. Wenn man die schlechten Wirkungsgrade bei der Erzeugung von Strom in Kohlekraftwerken mit einrechnet, so könnte man umwelttechnisch gleich mit Kohle heizen. Eine gute Alternative sind auf jeden Fall Heizungen mit nachwachsenden Rohstoffen. Hierzu zählt die Stückholzheizung, die Pelletheizung oder die Hackschnitzelheizung. Hier wird beim Verbrennen des Brennstoffes nur so viel CO2 ausgestoßen, wie der Brennstoff aufgenommen hat. Außerdem kann dies von regionalen Anbietern bezogen werden. Lediglich die Verarbeitung und der Transport benötigt Energie. Solarthermie setzt sich langsam in Deutschland durch. Dabei werden Solarkollektoren auf das Dach montiert. Eine spezielle Flüssigkeit wird somit bei Sonneneinstrahlung erwärmt. Durch einen Wärmetauscher können somit Brauchwasser und Heizungswasser erwärmt werden. Die überschüssige Wärme kann im Pufferspeicher zwischengespeichert werden. Die zwei Kreisläufe sind notwendig, damit in kalten Winternächten das Medium (sehr tiefer Gefrierpunkt) auf dem Dach nicht einfrieren kann. Allerdings werden solche Anlagen meistens zur Unterstützung einer Heizung verwendet, denn an kalten und dunklen Wintertagen besteht keine Chance zum Heizen des Hauses. Im Sommer hingegen kann das Brauchwasser problemlos erwärmt werden. Steht man vor der Entscheidung einer bestimmten Heizungsanlage, so sollte man sich vorher erkundigen. Eine sehr gute Adresse wäre hier die zws (Zukunftsorientierte Wärme Systeme). Alle Heizungsanlagen sollten auf jeden Fall vom TÜV abgenommen sein. Denn die effizienteste und billigste Anlage nützt nichts, wenn sie unsicher ist.

08:09 Uhr 09.11.2011

Horvath sagt:
Na ihr lieben? Hier hat sich ja schon so einiges getan. Macht einfach weiter so

20:48 Uhr 12.10.2011

Jörg sagt:
Mir gefällt diese Seite, die ist echt gut gemacht! Ein dickes Lob an euch.

14:57 Uhr 12.10.2011

Leni sagt:
Tolle Seite, hat mir jetzt echt weitergeholfen, werde ich gleich meinen Freunden weiterempfehlen!!!

12:38 Uhr 09.9.2011

Hinrikus sagt:
Man kann über vieles eigentlich über alles streiten aber nicht um diese Seite die ist erste Sahne

22:11 Uhr 08.9.2011

Nebojsa sagt:
Hättest Du dazu noch ein paar Tipps für mich?